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8.
April 2014
16:44

DynDNS wird kostenpflichtig

Ein uralter und deshalb sehr beliebter/verbreiteter Anbieter für DDNS (Dynamic DNS) stellt in den kommenden Wochen sein kostenloses Angebot komplett ein. Bis vor acht Monaten war es ausreichend, mindestens alle 30 Tage seine IP beim Anbieter zu aktualisieren, dann musste man sich alle 30 Tage über das Webinterface einloggen (was ich sehr elegant über ein Script und Cron gelöst hatte).

Nun ist es also zu Ende mit dem kostenlosen Angebot von DynDNS. Zwar bieten sie einen Rabatt an, sodass es nur noch 25 Dollar im Jahr kostet, das sind aber immer noch 25 Dollar zu viel. Es gibt haufenweise Alternativen, welche sich über Google schnell finden lassen. Einen Vergleich möchte ich mir hier ersparen, da man bei DDNS kaum etwas falsch machen kann und keiner weiß, wie lange es irgendeinen Dienst noch geben wird.

Mein Umzug

Den Umzug konnte ich Dank rechtzeitiger Vorarbeit relativ elegant vollziehen. Bereits seit einigen Jahren nutze ich meine DDNS-Domains nicht mehr direkt, sondern über einen CNAME-Eintrag meiner eigenen Domain. So ein CNAME ist nicht viel mehr als ein Alias, der auf die andere Domain verweist. So brauchte ich nun einfach nur den Eintrag in meiner Domain ändern und kaum jemand bemerkt das überhaupt.

Als neuen Anbieter habe ich mir FreeDNS ausgesucht. Er bietet tausende Domains an (jeder kann seine Domain hinzufügen und für andere freigeben), existiert bereits seit 2001 und hatte seitdem das Ziel, kostenlos und offen zu sein. Die große Auswahl an Domains ist für mich nicht nötig, also habe ich mich für eine der am meisten genutzten entschieden (mooo.com).

DynDNS

Von DDNS kann niemand leben. Obwohl so ein Service kaum Aufwand erfordert, fallen dennoch gelegentlich Wartungsarbeiten an, die erledigt werden müssen. DynDNS hat das erkannt und hat daher diesen unprofitablen Service kurzerhand komplett aus dem Angebot genommen. Höhere Einnahmen werden sie durch diesen Schritt wohl nur durch die Leute erzielen, die ahnungslos auf das 25-Dollar-Angebot eingehen. Letztendlich also nicht mehr als eine einmalige Werbeaktion.

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