Samstag, 26. Juni 2010
Es ist mal wieder so weit. Diesmal sogar etwas früher als sonst, da ich den letzten Monat Zivildienst meinen kompletten Urlaub genommen habe. Es geht also drei Wochen einmal halb durch Europa.
Unsere Reiseplanung sieht vor, von Deutschland/Celle aus (logisch xD ) nach Losheim/Merzig zu fahren, wo wir einen Tag bleiben, unter anderem um Werner Freund und seinen Wölfen einen Besuch abzustatten. Anschließend soll es über Lausanne (Schweiz) nach Verdon gehen. Dort wollen wir (hmm... mal schauen, ob wir es vor Ort auch noch wollen :D ) durch den fantastischen Canyon wandern. Hunde scheinen ja leider nicht erlaubt zu sein und es wäre für Hunde sicherlich auch zu anstrengend (für uns hoffentlich nicht *gg* ). Danach fahren wir über Monaco durch Italien und schließlich über die Schweiz und Österreich nach München, wo wir einen unserer Welpen besuchen. Und dann sind wir auch fast schon wieder zu Hause.
Eins noch vorweg: Fotos folgen demnächst ;)
Tag 1, Sa. 05. Juni
Tag 2, So. 06. Juni
Tag 3, Mo. 07. Juni
Tag 4, Di. 08. Juni
Tag 5, Mi. 09. Juni
Tag 6, Do. 10. Juni
Tag 7, Fr. 11. Juni
Tag 8, Sa. 12. Juni
Tag 9, So. 13. Juni
Tag 10, Mo. 14. Juni
Tag 11, Di. 15. Juni
Tag 12, Mi. 16. Juni
Tag 13, Do. 17. Juni
Tag 14, Fr. 18. Juni
Tag 15, Sa. 19. Juni
Tag 16, So. 20. Juni
Tag 17, Mo. 21. Juni
Tag 18, Di. 22. Juni
Tag 19, Mi. 23. Juni
Tag 20, Do. 24. Juni
Tag 21, Fr. 25. Juni
Tag 22, Sa. 26. Juni
Tag 1, Sa. 05. Juni
Ein wunderschöner Samstag Morgen, den Wecker habe ich verschlafen und es sind noch 30 Minuten, bis es los geht. Also schnell duschen, meine Sachen in den Wohnwagen packen und ab geht's!
8:30 Uhr war es da. Um 17:30 Uhr sind wir schließlich in Losheim angekommen. Was für eine langweilige Fahrt... Gut, dass ich mir einen Film auf's Handy geladen habe. Allerdings frage ich mich, was ich die nächsten Wochen ohne Film machen soll. Auch habe ich dann nicht die Vorteile eines fast kostenlosen Internetzugangs per Handy. Zwischendurch haben wir ein paar kurze Pausen eingelegt um uns die Beine zu vertreten. Dennoch sind die Autofahrten immer das Langweiligste an einem Campingurlaub.
Losheim... In einigen Bundesländern sind momentan noch Ferien, dementsprechend voll war die ganze Gegend. Der tolle Stausee scheint eine der größten Attraktionen der Gegend zu sein, jedenfalls war kaum ein Durchkommen. Ein Platz war auf dem Campingplatz noch frei, also schnell drauf.
Die abendliche Hunderunde wurde gleich auch eine kleine General- und Konditionsprobe. Knapp 9 km um den See herum. Es ging mir unter anderem darum, mein neues Trinksystem zu testen. Nun, die Trinkblase ist spitze, der Schlauch hingegen schmeckt wie Chemiefabrik :( Hier muss ich mir entweder noch etwas überlegen oder zurückgeben.
Ach so, Fernsehen geht selbstverständlich auch ;)
Tag 2, So. 06. Juni
Die Nacht war super, zumindest habe ich gut geschlafen. Vom Wecker bin ich schon wieder nicht wach geworden, den hatte ich nämlich abgestellt.
 Gleich nach dem Frühstück ging es nach Merzig in den Wolfspark von Werner Freund. Durch die Umbaumaßnahmen waren nicht alle Wege begehbar und ein wenig größer hatte ich es auch erwartet (den Angaben im Internet nach). Aber dafür waren die Wolfsgehege spitze, sehr unübersichtlich und stark bewachsen. Für die Wölfe ideal, für die Besucher ok. Nur Fotografen haben keine Chance, da der helle Maschendrahtzaun ca. 3-4 Meter hinter dem begrenzenden Holzzaun ist. Und einen bellenden Wolf gibt's auch :D
Den Rest des Tages ging es etwas ruhiger vor sich. Faul rumsitzen und -liegen, ein bisschen zum See runter gehen und zusehen, wie die Leute vom DLRG mit dem Motorboot die Schwimmer einsammeln, weil ein Gewitter - welches sich schon per Unwetterwarnung im Internet angekündigt hatte - nahte. Gerade wieder am Wohnwagen angekommen, fing es auch schon an. Nass war es, richtig nass und im Wohnwagen nicht nur wegen des Donners laut. Auch Fernsehen war kaum möglich.
Tag 3, Mo. 07. Juni
Heute Morgen war es wieder trocken und die Sonne schien. Wäre fast gut gewesen, um nach einem Unwetter das Vorzelt einzupacken - nur hatten wir gar keines aufgestellt.
Gleich nach dem Frühstück ging es wieder los zur nächsten Etappe, wieder 8 Stunden Fahrt, wieder etwa 500 km. Nach einer langweiligen Fahrt durch Frankreich und durch die flache Schweiz kamen wir schließlich abends in Lausanne an. Der See ist herrlich und der Preis aufgrund des schwachen Euros, der gerade wieder einen Tiefstand erreicht hat, ziemlich hoch. Aber was soll's, das wenige km entfernte Frankreich soll erst morgen befahren werden. Außerdem konnte ich so einen Teil zu meiner Cacherstatistik beitragen, mein erster Cache in der Schweiz (und wohl auch mein letzter...). Es folgen noch Frankreich, Monaco, Italien und Österreich. Vielleicht auch noch Liechtenstein, mal schauen.
Abends in völliger babylonischer Sprachverwirrung ein Essen im Restaurant genossen und schließlich wieder das gute, deutsche Fernsehen mit US-amerikanischen Sendungen :D
Tag 4, Di. 08. Juni
Was gibt es von heute zu erzählen? Ein unspektakuläres Aufstehen um 7 Uhr (wie jeden Tag, auch im Urlaub xD ), ein unspektakuläreres Frühstücken und Fertigmachen und eine übliche Abreise. Dann kam die Fahrt nach Frankreich, nach Südfrankreich, nach Verdon. Nach einigen, ermüdenden Stunden Fahrt, nach vielem Auf und Ab - wir haben die 1900 Meter geschafft von 250 Metern aus - wurden wir von der Polizei, mitten im Nichts, bei N 44° 22.213 E 5° 45.217 angehalten. Oha, was nun?! 10 Polizisten (Grenzpolizei) umringten uns, warfen einen Blick auf das Kennzeichen und wünschten uns noch einen schönen Tag. Dann fiel uns der polnische Wohnwagen ein, deren Fahrer wenige Kilometer vorher mitten auf der Straße gewendet hatte. Dann verfuhren wir uns auch noch derbst und schlängelten und durch 3 Meter breite Gassen zwischen den hohen Bergflanken, gar nicht darüber nachdenkend, was passieren würde, käme auch noch Gegenverkehr.
 Aber wir haben es geschafft. Wir erreichten das verlassene und total verschlafene Les Salles-Sur-Verdon um kurz nach 19 Uhr. Nach ein wenig Sucherei war auch der Campingplatz gefunden. Drei Sterne? Hier wird wohl anders als in Deutschland bewertet... :( Nun, damit müssen wir die nächsten Tage wohl leben. Es folgte eine kleine Wanderung, der erste Cache in Frankreich und der fantastische Ausblick auf den Stausee (wir fahren scheinbar nur Stauseen an). Das Wasser ist himmelblau, man kann auch nach etlichen Metern noch den Grund sehen und die Schlucht des Canyons ist atemberaubend. Und wem das ganze nun zu schnulzig und kitschig ist, dem kann ich sagen, dass ich zumindest für heute damit aufhöre - hier gibt's nämlich nix, lediglich 19 Cent pro 100 kb UMTS...
Tag 5, Mi. 09. Juni
 Wieder mal eine kurze Nacht, heute soll es einmal rund um den Canyon gehen. Dabei wollen wir uns auch Start- und Endpunkt des Sentier Martel anschauen. Nun, die Fahrt wurde 100 km lang, alleine die Anfahrt zu den besagten Punkten war ein Abenteuer (Kurven ohne Ende und enge Straßen), zudem hatte ich die ganze Fahrt über Kopfschmerzen (zu viele Kurven bei gleichzeitig starker Steigung/Gefälle?). Als wir dann vor dem Weg standen bei 27°C war klar - nee, lieber nicht. Schade, versprachen wir uns doch eine ganze Menge von dieser Tour. Aber man muss realistisch bleiben, mit meiner Kondition hätte ich den Weg wohl nicht geschafft, zumindest nicht bei den Temperaturen.
Als wir schließlich abends wieder beim Campingplatz waren, ging es mir ganz beschissen. 37,8°C Fieber, Kopfschmerzen, Schweiß, Schlappheit usw. Stargate Universe musste ich selbstverständlich noch sehen, egal wie es mir geht. Aber danach nichts wie ins Bett.
Tag 6, Do. 10. Juni
Oha - das Fieber stieg in der Nacht bis auf 39,3°C an, mir ging's noch beschissener. Die Paracetamol half auch nur bedingt und so konnte ich in der Nacht kaum ein Auge zu machen. Den Rest des Tages verbrachte ich bei 29°C Raumtemperatur im Wohnwagen. Das Fieber sank nur langsam, pendelte sich ab Mittag aber bei 37,3°C ein. Gegen Abend wurde es zwar noch ein wenig niedriger, aber dennoch dürfte es noch ein wenig dauern.
Inzwischen bin ich mir auch ziemlich sicher, dass das Ganze ein Sonnenstich war. Zwar habe ich mich nicht besonders viel in der Sonne aufgehalten, aber ganz vermeiden ließ es sich nicht. Bei diesen Temperaturen dürfte so etwas auch ziemlich leicht passieren. Nun ja, jetzt werde ich mich für den Rest des Urlaubs etwas zurück halten...
Tag 7, Fr. 11. Juni
  Hui, es geht mir schon wieder besser! Dann kann's ja gleich weiter gehen, einmal mit dem Tretboot für 22 € für zwei Stunden durch den Canyon. Zwar knallte die Sonne wieder voll auf mich drauf, aber die Aussicht ist dafür einfach spitze. Sehr viel kann man in so kurzer Zeit und mit dem gekennzeichneten Ende für Bootstouren allerdings nicht schaffen. Unterwegs sahen wir ein paar Leute, die in 100 Metern Höhe an dem senkrechten Felsen hingen, einfach genial (ich schaffe ja gerade mal die 30 Meter mit Ausrüstung).
Als wir zurück waren, haben wir doch tatsächlich einen Eurasier getroffen - was für ein Zufall.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause wollte ich noch einen Cache auf der nahe gelegenen Insel machen. Es steht im Listing, dass man ihn erreichen kann, indem man einen beschriebenen Weg knöcheltief durch's Wasser folgt. Schon auf dem 2 km langen Fußweg wunderte ich mich über das viele Wasser auf den Wegen. Tja, das Wasser war wohl 1,5 m zu hoch um die Insel zu erreichen und zu kalt zum Schwimmen... -.- So muss morgen doch wieder ein Tretboot geliehen werden, da wir unser Boot ja zu Hause gelassen haben.
Tag 8, Sa. 12. Juni
 Heute Morgen also, wie bereits gesagt, ein Tretboot für eine Stunde geliehen und ab zur Insel. Der Cache war auch gut gefunden, nur der Cachewächter in Form eines Skorpions direkt unter der Dose hat mir doch ein paar Gedanken durch den Kopf schießen lassen... Oo
Mittag war wieder mal unspektakulär. Aber gegen Abend... Beim Spielen mit Rika habe ich mir die Brille verbogen und ganz nebenbei auch noch die Nase gebrochen. Herrlich, man spürt keinen Schmerz, es hat nur kurz geblutet und die Sonne scheint immer noch. Nur leider hat meine Nase nun einiges an Bewegungsfreiheit und meine Brille musste erst einmal mit der Zange gerichtet werden. Hoffentlich wächst das Teil schnell wieder zusammen, so kann ich mit meiner DSLR nämlich keine Fotos machen und außerdem schlafe ich oft mit dem Gesicht auf dem Kissen. Wäre es wenigstens ein fremder Hund gewesen, dann hätte ich zumindest Schmerzensgeld verlangen können. :(
Tag 9, So. 13. Juni
Die Nacht war mist, konnte wegen der Nase ja nur auf dem Rücken und bedingt auf der Seite liegen. Aber das muss ich jetzt aushalten.
Wir konnten es nicht sein lassen und sind doch gewandert! xD Aber nicht den Sentier Martel, sondern den Sentier des pêcheurs. Der ist zwar um einiges kürzer und leichter, war aber absolut ausreichend.
Man beginnt auf etwa 715 m Höhe und geht Richtung Südost hinunter auf etwa 520 m. Der Weg ist relativ gut auch mit Hund zu gehen, ab und zu sollte man sich allerdings mit den Händen abstützen und auf jeden Fall einen sicheren Tritt haben. Danach verläuft der Weg auf gleicher Höhe einige Zeit entlang des Verdon. Er ist bis auf einige Stellen sehr einfach. An diesen Stellen müssen Erd-/Geröllrutsche überwunden werden, bei einem Abhang müssen auch auf einem schmalen Grat einige Meter überwunden werden, während man sich an einem Stahlseil sichert. Der Hund sollte also sehr gut gehorchen, ggf. ein Tragegeschirr haben und sportlich sein (der Besitzer natürlich auch *gg*). Nach diesem Abschnitt gelangt man nach einem kurzen Aufstieg zu einer ebenen, großen Fläche. Der Aufstieg geht anschließend weiter, bis man wieder beim Parkplatz angekommen ist. Wir haben beim entspannten Gehen mit Pausen 3,5 Stunden gebraucht für die Länge von ca. 6 km. Allerdings muss man auch kumulierte 740 Höhenmeter überwinden.
Anschließend war ich völlig kaputt und habe den Rest des Tages nur am Notebook rumgesessen. Wozu hat man 'nen Apache drauf laufen, also ran an's Programmieren. Wollte schon immer mal 'n eigenes Datenbanksystem entwickeln. :) Fernsehen gab's heute nicht, zum einen hatten wir durch das schwere Gewitter, welches plötzlich über die Berge geschwappt ist kurzzeitig keinen Strom und zum anderen sieht mein Vater Fußball, was mich nun überhaupt nicht interessiert.
Tag 10, Mo. 14. Juni
Feucht war es die Nacht und auch heute Morgen. Guter Zeitpunkt um abzureisen. Nur soll es in ganz Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich und Süddeutschland genauso sein... Der Abbau war stressig wie immer, die Fahrt langweilig wie immer und die Côte Azur kein bisschen so schön, wie man immer denkt. Kurz einen Blick auf Monaco geworfen und weiter. Eigentlich wollten wir bei Imperia gleich hinter der Grenze nach Italien übernachten. Der im Campingführer als "schöne Lage" beschriebene Platz lag allerdings eingeengt in Mitten der Stadt, winzige Parzellen, keine Möglichkeit mit Rika spazieren zu gehen. Wir sind also weitergefahren.
Eine ganze Weile irrten wir in Italien umher, bis wir uns schließlich für einen Platz am Lago Maggiore entschieden. Die Fahrt war lange und wir sind erst um 20:30 angekommen, aber die Schranke stand offen und wir konnten uns einen Platz aussuchen. Während allem regnete es vor sich hin.
Abends improvisierte Cache-Vorbereitungen. UMTS teuer, wegen der o.g. Spontanität hatte ich von dieser Gegend kein Pocket-Query mit Caches. Also schnell die nächsten von den Koordinaten runtergeladen - oh, sind ja doch eine ganze Menge in der nähe, alle heute oder in den letzten Tage gefunden, alle von Deutschen - genau wie alle Leute, die es hier gibt, alle Schilder, einfach alles. Einfach alles ist hier auf Deutsch. "Zimmer frei" steht da, aber nur in Deutsch, keiner anderen Sprache. Morgen geht es jedenfalls ans Cachen.
Tag 11, Di. 15. Juni
Morgens habe ich mir eine Stunde WLAN für 5 € gegönnt. Mit dem Handy konnte ich die Koordinaten nämlich komischerweise nicht runterladen (doofe gc.com-Seite...). Aber was tut man nicht alles für sein Hobby :D
Mit den Caches im GPS ging es dann gegen Mittag auf eine knapp 10 km lange Wanderung entlang des nahen Flusses (Torrente Cannobino). Nur das Wetter wollte nicht mitspielen, jedenfalls regnete es in Strömen vor sich hin und die Sonne ließ sich heute nicht blicken.
Dafür abends im Trockenen die Pizza genossen (wobei sie in Italien bei der Pizzabude um die Ecke auch nicht besser schmeckt als in Deutschland xD ).
Da wir an dieser Station aus Faulheit bzw. aufgrund des Fernsehprogramms keine Satellitenschüssel aufgestellt hatten, verbrachte ich den Abend am Notebook beim Programmieren.
Morgen geht es auch schon wieder zurück nach Deutschland, wo ich mich noch mit einigen Freunden treffen werde, die ich aus Foren u.ä. kenne. Und vielleicht ist auch noch ein Cache in Österreich und Liechtenstein drin ;)
Tag 12, Mi. 16. Juni
Hmm... Regen, verstopfte Straßen, viele Tunnel, noch mehr Regen. Liechtenstein ist nicht wohnwagenfreundlich, es gibt nirgends eine Parkmöglichkeit. Daher konnte ich dort auch leider keine Cache machen. In Österreich hatte ich dann keine Lust mehr.
Nachmittags sind wir in Riedheim angekommen, hier wollen wir die nächsten Tage bleiben. Und einen Cache konnte ich auch gleich noch machen. Immerhin etwas. Ach so, regnen tut es immer noch...
Apropos Regen: Südfrankreich wird gerade weggespült, das schlimmste Unwetter seit über 150 Jahren, wie ich gehört habe. Wenn ich mir die Bilder so im Fernsehen anschaue und dabei daran denke, dass ich genau an den Stellen genau ein Tag vorher noch war...
Tag 13, Do. 17. Juni
Heute habe ich mich mit dem besagten Freund getroffen. Bei dem Wetter konnte man aber nicht viel machen. Sind ein wenig mit den Hunden unterwegs gewesen und haben fotografiert. Joa, das war's auch schon von diesem Tag ^^
Ach so, ich habe heute festgestellt, dass es hier auf dem Campingplatz kostenloses WLAN gibt! Zudem sind die Sanitäreinrichtungen fantastisch, absolut sauber, separate "Duschcontainer" (also komplett getrennte Duschen mit Waschbecken, eigener Belüftung usw.), sehr ruhig, gute Lage, nette Leute - absolut zu empfehlen: Campingplatz Schwarzfelder Hof
Tag 14, Fr. 18. Juni
Es regnet immer noch. Aber als Cacher hält man so etwas aus. Es ging also nach Leipheim, dort erst ein wenig mit dem Hund zum ersten Cache spazieren gehen, anschließend ein paar mit dem Auto und schließlich noch ein paar weitere wieder zu Fuß. Nette Gegend hier an der Donau.
Den Rest des Tages mit dem kostenlosen WLAN verbracht, zwischendurch ein bisschen vor dem Fernseher gesessen oder am Notebook gespielt. Rika hat den ganzen restlichen Tag nur verschlafen. Langsam könnte es ruhig zur nächsten Station gehen, morgen treffen wir uns dann mit Amigo, einem unserer (bzw. von Rika) Welpen.
Tag 15, Sa. 19. Juni
Amigo, der letzte der 5 Welpen von Rikas A-Wurf vom letzten Jahr, wurde heute genau 1 Jahr alt und wir haben ihn mit seinen Besitzern getroffen um den Geburtstag zu feiern. Wiedererkannt hat er uns nicht, dennoch war es ein netter Tag. Es gab doch so einiges, über das man nach der langen Zeit reden konnte, immerhin erlebt man einiges mit einem Hund.
Nachmittags folgte dann die weitere Urlaubsplanung, nächsten Freitag besuchen wir schließlich noch einen weiteren unserer Welpen.
Abends ist mir dann auch der Grund eingefallen, warum auf dem Campingplatz hier so viele Cacher sind - dieses Wochenende ist das Ulmer Fort Megaevent GC20002, welches ich schon ganz vergessen hatte, da diese Route so gar nicht gedacht war. Mist.
Tag 16, So. 20. Juni
7:00, mein Wecker klingelt. 8:00, es geht über die A8 nach Ulm zum Megaevent. Vielleicht komme ich ja noch rein. Nix war, zwar bin ich reingekommen und ich durfte mich auch noch ins Logbuch eintragen, aber alle Stände waren schon abgebaut und das für 16:00 angekündigte CITO mit 5 Gruppen fand schon um 10:00 statt. Außer Matschwegen und der Schatzkammer, die aber schon abgebaut wurde, war nichts mehr zu sehen - ok, das Fort noch und das war richtig spitze. Dafür habe ich dann noch ein paar Caches im Umkreis gemacht, aber fast alle waren aufgrund der über 2.000 Cacher ziemlich zerstört.
Mittags habe ich erst einmal alle Caches des Urlaubs online geloggt, da haben sich ja immerhin schon 35 angesammelt. Sonst war nichts los, morgen geht's weiter.
Tag 17, Mo. 21. Juni
Nach dem Abbau und einer vergleichsweise kurzen Fahrt sind wir nun in Bischofsheim an der Rhön und der Platz ist richtig nett. Der erste Cache liegt nämlich direkt am Eingang. :D Selbstverständlich hat der Platz selbst auch einiges zu bieten, jedenfalls sind die Sanitäreinrichtungen riesig.
Aber weiter zu den Caches, hier gibt's nämlich 'ne ganze Menge und darunter auch einige T5er - endlich zahlt es sich aus, dass ich meine Ausrüstung mitgenommen habe. Aber erst einmal eine kleine 1/1er Runde am Abend.
Tag 18, Di. 22. Juni
Den Morgen mit T5ern verbracht, den Mittag mit Mittagessen und den Nachmittag mit Kreuzberg-Caches. Joa, das war schon der gesamte Tagesablauf ^^
Tag 19, Mi. 23. Juni
Abbauen, weiterfahren! Nun sind wir in Ermlitz, ein winziger Campingplatz, bei dem das Rezeptions-Schild wöchentlich weiterrückt zum nächsten Wohnwagen. Die 1 km lange, geschotterte Zufahrtsstraße, welche gleich mit einer Baustelle und Verbotsschild beginnt, ist kaum zu befahren. Auch das Waschhaus befindet sich in einem familiären Zustand. Aber was soll's...
Am Abend eine kleine Cacherunde gedreht und dann programmiert.
Tag 20, Do. 24. Juni
Heute ging's auf große Leipziger Keimzellen-Cache-Tour. Von 10:00 bis 17:00, weil unser "Fahrdienst" am Ende nicht gekommen ist und wir den ganzen Weg zurück laufen mussten. Zudem von den knapp 60 Caches gerade mal 20 gefunden, viele Brennnesseln, noch mehr Mücken und das alles in einer ungeheuren Hitze.
Dafür den Abend wieder entspannt beim Programmieren verbracht.
Tag 21, Fr. 25. Juni
Der Vorletzte Tag unseres Urlaubs, heute wollen wir Arcon besuchen, einen weiteren Welpen von uns. Den Vormittag verbrachte ich allerdings noch ziemlich entspannt im Bett vor dem Fernseher, erst am Nachmittag begaben wir uns auf den Weg zur Arcon und seinen Besitzern. Und der Nachmittag war nett. Man hatte einiges zu quatschen, Arcon tobte mit seiner Mutter rum (welche allerdings so gar keine Lust zum Spielen hatte) Brötchen gab's auch noch. Jetzt haben wir bis auf Asta, die in Finnland lebt, alle Welpen von uns wiedergesehen. Haben sich alle wunderbar entwickelt :)
Abends habe ich wieder Programmiert, momentan scheine ich echt inspiriert zu sein. xD
Tag 22, Sa. 26. Juni
Drei Wochen, 21 Tage, sind rum und der Urlaub nähert sich seinem Ende. Nach dem inzwischen sehr routinierten Abbau setzten wir uns ins Auto und fuhren in knapp drei Stunden nach Hause.
Und hier sitze ich nun und setze dies alles ins Internet und frage mich, ob sich das überhaupt jemand komplett durchliest. Aber zumindest habe ich meine Erinnerungen an diese abenteuerliche Zeit für jeden Zugänglich gemacht, immerhin sind wir relativ beliebte Ziele angefahren und das könnte vielleicht jemanden interessieren.
Den Urlaub kann ich knapp zusammenfassen: Es hat Spaß gemacht, aber auch nur durch das ständig verfügbare Internet. Mit Ausnahme einiger Pannen lief wirklich alles perfekt, man hat eine Menge gesehen, auch das Wetter war größtenteils fantastisch.
So, jetzt habt ihr lange genug vor dem PC gesessen. Geht raus und unternehmt was! :)
NACHTRAG: Einige Fotos sind jetzt auch endlich drin, war gar nicht so leicht, eine Auswahl aus den mehreren hundert Fotos zu treffen...
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